„Köthener Herbst” 2011
„Vom Weimarer Hoforganisten zum Köthener Kapellmeister”
23. - 25. September 2011
Bachs Wechsel vom Weimarer an den Köthener Hof war mit konkreten Veränderungen seiner Aufgaben verbunden. Als bisheriger Organist und Konzertmeister der Herzöge Wilhelm Ernst und Ernst August hatte er vorwiegend Orgelwerke und Kirchenkantaten zu komponieren.
In Köthen schuf er hingegen vor allem Ouvertüren, Konzerte, Kammermusikwerke und weltliche Kantaten. Nach dem Tod seiner ersten Gattin Maria Barbara dachte Bach offenbar an einen Stellenwechsel.
Ende November 1720 reiste er nach Hamburg, wo er sich um das Organistenamt an der Kirche St. Jacobi bewarb. Dabei kam es auch zu jener denkwürdigen Begegnung mit dem hoch betagten Jan Adams Reinken. Dessen Orgelwerke hatte der junge Bach bereits im Unterricht bei Georg Böhm in Lüneburg kennen gelernt und studiert. Böhms Einfluss auf die musische Entwicklung des damals 15jährigen war von wegweisender Bedeutung.
Das Programm des 8. Köthener Herbstes ist daher auch dem 350. Geburtstag des norddeutschen Orgelmeisters gewidmet.
Informationen
Freundes- und Förderkreis
Bach-Gedenkstätte im Schloss Köthen (Anhalt) e. V.
Tel.: +49(0)3496 / 51 19 77
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