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Der 7. „Köthener Herbst“ erinnert an
Johann Sebastian Bachs folgenreiche Begegnung mit dem großen
Geiger Johann Georg Pisendel (1687─1755) im Jahre 1709 sowie an Georg
Friedrich Händel (1685─1759) und Bachs Versuche, wenigstens
einmal mit diesem seinem berühmten Altersgenossen
zusammenzutreffen. Letzteres scheiterte 1719, als Bach von
Köthen nach Halle eilte und Händel bereits abgereist
war, und ebenso 1729, als Händel eine Einladung nach Leipzig
ausschlug.
Eine erst 1802 publizierte Anekdote will freilich wissen, dass beide
sich irgendwann doch noch gesehen hätten, und zwar in
– Salzburg…
Verzeihlicher Irrtum, gezielte Falschmeldung oder ein letztes
biographisches Rätsel, das die Forschung noch zu
lösen hätte?
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